Zu den bedeutendsten Allergenen tierischer Herkunft zählen Milch und ihre Produkte. Besonders häufig tritt diese Allergieform im Säuglings- und Kindesalter auf. Bei einer Milcheiweißallergie müssen Milch und Milchprodukte in der Regel strikt gemieden werden.
Milch- und Milchprodukte sind aus der heutigen Ernährung kaum weg zu denken. Neben Trinkmilch stehen täglich auch Milchprodukte wie Buttermilch, Joghurt, Sahne, Creme fraiche, Schmand, Quark, Käse und Butter auf dem Speiseplan. Darüber hinaus werden Milchbestandteile in vielen fertigen Lebensmitteln eingesetzt.
Im Rahmen der neuen Allergen-Kennzeichnung müssen Milchbestandteile immer als solche im Zutatenverzeichnis gekennzeichnet werden. Achten Sie auf Begriffe wie: Joghurt, Sahne, Quark, K(C)asein, Kefir, Molke, Schmand, Butter und natürlich Milch.
Eine schmackhafte und abwechslungsreiche Ernährung ohne Milch- und Milchprodukte ist durchaus möglich und realisierbar. Probieren Sie es und ersetzen Ihr Lieblingsgericht durch eine milchfreie Variante:
Ersatz für Milch: Reis-, Hafer-, Mandel-, Sojadrink oder Kokosmilch
Ersatz für Butter: milchfreie Margarine
Ersatz für Creme fraiche, Sahne oder Schmand: Soja- oder Hafercreme
Ersatz für Quark/Käse: Tofu oder Lopino (Lupinen)
Ersatz für Frischkäse: Aufstriche zum Beispiel auf der Basis von Sonnenblumenöl
Milch ist ein wichtiger Lieferant für die Nährstoffe Calcium, Vitamin D, Vitamin B2 und Jod. Damit der Körper trotz Milcheiweißallergie gut versorgt ist, sollten Sie folgendes beachten: