Bausteine der Ernährung

Mineralstoffe – Winzlinge ganz groß

Sie machen nur vier Kilogramm unseres Körpergewichtes aus. Und dennoch sind sie für jeden von uns lebenswichtig. Sie sind an nahezu jeder Stoffwechselfunktion in unserem Körper beteiligt. Ohne sie hätten wir eine schneeweiße Haut, es gäbe keine Verdauung, keinen Verstand. Mineralstoffe schützen uns vor vielen Krankheiten, sogar vor Krebs und machen uns erst so richtig leistungsfähig. Unser Körper kann Mineralstoffe nicht selbst herstellen, wir müssen sie regelmäßig mit der Nahrung zuführen. Hinzu kommt, dass wir ständig Mineralstoffe über Schweiß, Blut und Urin verlieren.

Man unterscheidet so genannte Mengenelemente (z. B. Kalzium, Kalium, Magnesium), die in Mengen über 50 mg pro Kilogramm Körpermasse im menschlichen Organismus vorkommen, und die Spurenelemente (z. B. Jod, Selen, Zink), die in teilweise geringsten Konzentrationen im Körper enthalten sind.

Küchentipps für eine mineralstoffreiche Ernährung:

  • Viele Mineralstoffe werden bereits beim Waschen von Gemüse ausgespült. Waschen Sie es deshalb möglichst unzerkleinert.
  • Ein scharfes Küchenmesser beschädigt weniger Zellen. Die Folge: Das Gemüse verliert weniger Mineralien.
  • Nehmen Sie möglichst wenig Kochwasser und verwenden Sie es weiter. Oft lassen sich hervorragende Suppen oder Saucen daraus herstellen.
  • Kochen Sie so wenig wie möglich, das reduziert die Mineralstoffverluste. Besser sind Dünsten, Braten, Grillen, Garen, Dämpfen oder Blanchieren.
  • Beim Garen mit dem Dampfkochtopf kommt man mit sehr wenig Wasser aus. Die Mineralstoffverluste sind geringer.
  • Kochen Sie Kartoffeln mit der Schale (Pellkartoffeln) und am besten im Dampfkochtopf. Die Schale verhindert große Verluste.
  • Würzen Sie erst nach dem Kochen mit frischen Kräutern. Sie werden sehen: Sie können Salz einsparen.
  • Essen Sie nur selten Fertiggerichte.
  • Frische und tiefgekühlte Produkte sind Konserven in Sachen Mineralstoffgehalt haushoch überlegen.

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