
Zeit ist Geld – und leider oft Mangelware. Immer dann, wenn sie uns davonzurennen droht, kommen wir ins Schleudern, und der Tagesablauf gerät leicht aus den Fugen. Höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen!
Erste Hilfe für verspannte Muskeln und schlechte Stimmung
Bevor die Nerven völlig blank liegen, sollte man die Notbremse ziehen. Auch mitten im größten Trubel! Optimal wäre jetzt ein Nickerchen von zehn Minuten oder eine Runde an der frischen Luft, das erfrischt und lässt den Kopf wieder klarer denken. Alternativ kann man ein paar Treppen laufen, auf der Stelle gehen und schwungvoll die Arme mitnehmen oder sich ausgiebig räkeln und strecken. Das lockert im Nu blockierte Muskeln. Nebenbei werden durch körperliche Aktivität auch Stresshormone abgebaut. Ebenso wohltuend ist es, mit den Fingerspitzen Nacken und Schläfen zu massieren. Danach sind eine Tasse Tee und ein kleiner Snack prima. Ziehen Sie Bilanz: Was habe ich heute schon geschafft? Was muss unbedingt noch erledigt werden, was kann warten? Teilen Sie große Aufgaben in kleine Portionen auf. Wenn man dies auf einer Liste festhält und Punkt für Punkt abhakt, befreit das den Kopf ungemein. Anschließend ein paar Mal bewusst durchatmen, am besten bei geöffnetem Fenster. Und noch was: Vor allem in stressigen Zeiten braucht unser Körper Energie. Damit er leistungsfähig bleibt, sollte man keine Mahlzeiten wegen Terminnot ausfallen lassen.
Tschüss, schlechtes Gewissen!
Mal ehrlich – ist vielleicht viel vom täglichen Mammutprogramm überflüssig? Wer nämlich zu hohe Ansprüche an sich stellt, wird ihnen oft nicht gerecht. Und das erzeugt neben Stress auch noch Frust. Also heißt es: Prioritäten setzen. Und Arbeit auch mal delegieren, Manager machen es ja auch nicht anders! Das ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Leistungsbereitschaft. Im Gegenteil, wer Verantwortung für sich übernimmt, kann effizienter arbeiten und den Alltag besser meistern. Manchmal sind es auch Personen, die uns (unbewusst) Stress machen. Die Nachbarin, die uns ständig mit Tratsch belästigt, der Kollege, der überpünktlich geht und erwartet, dass wir den Rest seiner Arbeit übernehmen. Grenzen setzen heißt da die Zauberformel. Ein freundliches „Danke, das geht jetzt nicht“ ohne lange Erklärungen wirkt oft Wunder. Das ist am Anfang ungewohnt, aber Übung macht auch hier den Meister. Davon abgesehen: Die anderen haben ja auch keine Skrupel, wenn sie uns in Anspruch nehmen, oder?
Gut geplant ist halb entspannt
Damit die Zeit nicht ständig zu knapp ist, helfen ein paar Tricks im Vorfeld. Dazu gehört, ganz bewusst auch Zeit für sich einzuplanen. Und diesen Termin genauso wichtig wie die anderen zu nehmen! Gönnen Sie sich auch mal einen Wellnesstag zu Hause, das bringt jede Menge Energie zurück! Auch wichtig: zwischen den einzelnen Erledigungen einen Puffer lassen, denn unvorhergesehene Zeiträuber lauern immer und überall. Außerdem erzeugt ein zu dichter Terminkalender unnötigen Druck. Wer möchte schon ständig abgehetzt von A nach B eilen? Und so simpel es klingt: Auch genügend Schlaf ist wichtig. Dann wird auch ein straffer Zeitplan nicht mehr zum Albtraum!
Gönnen Sie sich ab und zu eine Tasse guten Tee, der wärmt und entspannt von innen.