In der Bundesrepublik leiden etwa 15-20 % der Bevölkerung an erhöhtem Blutdruck (Hypertonie), einem der Hauptrisikofaktoren für Herz- und Kreislauferkrankungen. Die Neigung zu Bluthochdruck wird vererbt und durch Bewegungsmangel, Übergewicht, Stress, unregelmäßiges Leben, Rauchen und nicht zuletzt einer falschen Ernährung begünstigt. Positiv wirken sich dagegen Sport, ausgewogene Ernährung und damit verbunden eine Verringerung des Körpergewichts aus.
Welche Lebensmittel führen zu Bluthochdruck und welche nicht? Diese Frage ist bis heute noch schwer zu beantworten. Sicher ist jedoch, dass bei Übergewicht dringend abgenommen werden muss und dass bei Bluthochdruck eine cholesterinbewusste Ernährung zu empfehlen ist.
Studien haben außerdem gezeigt, dass der Konsum von Colagetränken das Bluthochdruck-Risiko steigert. Bei anderen Lebensmitteln wie z. B. Kaffee oder dem Geschmacksverstärker Glutamat sind sich die Experten noch nicht einig. Hier sollte man mit Augenmaß vorgehen. Ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag sind nicht bedenklich. Für Glutamat besteht in der guten Küche ohnehin keine Notwendigkeit. Und sollte man im (China)restaurant einmal nicht an Glutamat vorbeikommen, ist es auch kein Beinbruch.
Die alte Meinung, Natrium, das wir über Kochsalz aufnehmen, ist der entscheidende Faktor für Bluthochdruck, ist überholt und falsch. Nur weniger als ein Drittel, vielleicht sogar weniger als ein Fünftel aller Bluthochdruckpatienten reagieren auf Kochsalz (sind „salzsensitiv“). Bei allen anderen spielt die Zufuhr an Kochsalz keine Rolle. Das sollte aber mit dem Arzt geklärt werden.
Hier gelten in erster Linie die Empfehlungen für eine cholesterinbewusste Ernährung!
Bei Salzsensitivität:
Reduzieren Sie:
Tipp:
Eine kochsalzarme Zubereitung der Nahrungsmittel mit viel frischen Kräutern und Gewürzen sorgt für großen Genuss auch ohne Salz.