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		<title>real,- Bewusst Einkaufen | Neue Artikel</title>
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		<description>Alles rund um gesunde und bewusste Ernährung</description>
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			<title>real,- Bewusst Einkaufen | Neue Artikel</title>
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			<description>Alles rund um gesunde und bewusste Ernährung</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 27 Aug 2010 15:30:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Essen bei Schichtarbeit: So kommen Sie fit durch die Nacht</title>
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			<description>Schichtarbeiter arbeiten gegen die innere Uhr. Damit kommt auch der Mahlzeiten-Rhythmus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa ein Fünftel der deutschen Arbeitnehmer arbeitet im Schichtdienst. Das bedeutet eine besondere Belastung, denn Schichtarbeiter müssen ihren Tagesrhythmus immer wieder umstellen. Und sie müssen leistungsfähig sein, wenn der Körper eigentlich auf Ruhe eingestellt ist. So kämpfen viele Schichtarbeiter mit Schlafstörungen, Müdigkeit und Depressionen. Auch Magen-Darmprobleme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen überdurchschnittlich häufig vor. Mit der richtigen Ernährung können sie jedoch die Leistungsfähigkeit verbessern und Erkrankungen vorbeugen. </p>
<h3>Besondere Bedingungen bei Nachtdienst</h3>
<p>Wer aufgrund seiner Arbeitssituation die Nacht zum Tag machen muss, hat es nicht leicht. Unsere innere Uhr wird vom Tageslicht gesteuert. Sie sorgt dafür, dass wir tagsüber besonders leistungsfähig sind. In der Nacht stellt sie dagegen auf Sparflamme, um dem Körper Zeit zur Erholung zu gönnen. Dabei werden Blutdruck und Puls heruntergefahren, die Produktion von Verdauungssäften eingeschränkt. Die Körpertemperatur sinkt und wir frieren leichter, Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach. Der Tiefpunkt unserer Leistungsfähigkeit ist gegen 3 Uhr nachts erreicht.</p>
<h3>Essen für optimale Leistungsfähigkeit</h3>
<p>Gerade während der Nacht ist Essen besonders wichtig, um Leistung und Konzentration zu erhalten.<b> Warme Hauptmahlzeiten</b> liefern neben Energie und Nährstoffen, wohltuende Wärme. <b>Zwischenmahlzeiten</b> sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht absackt und somit die Aufmerksamkeit erhalten bleibt. <br /><br />Da Magen und Darm nachts auf Sparflamme laufen, sollten die nächtlichen Mahlzeiten unbedingt <b>leicht verdaulich</b> sein. Feste Pausenzeiten und <b>regelmäßiges Essen </b>auch während der Nacht erleichtern Magen und Darm die Arbeit.<br /><br />Vorsicht bei der <b>Energiemenge</b>, die Sie nachts zu sich nehmen. Angesichts der ständigen Umstellung des Rhythmus und den verschiedenen Mahlzeiten am Tag und in der Nacht kann man schon mal den Überblick verlieren und sich einige Pfunde zu viel anfuttern. Am besten essen Sie insgesamt <b>fünf kleinere Mahlzeiten </b>am Tag, egal wie die Schichtverteilung aussieht. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Mahlzeiten nicht zu üppig ausfallen.</p>
<h3>Mahlzeiten-Rhythmus für Schichtarbeiter</h3>
<p>Was und wann sollten Schichtarbeiter sinnvollerweise essen? Das hängt natürlich von der Schicht ab. Der klassische Dreischichtbetrieb besteht in der Regel aus Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht.<br /><br />Die <b>Frühschicht</b> beginnt meist zwischen 4 und 6 Uhr und endet gegen Mittag. Hier empfiehlt es sich, am Vormittag eine Zwischenmahlzeit einzunehmen und am Mittag ein warmes Mittagessen.<br /><br />Die <b>Spätschicht </b>beginnt in der Regel mittags und endet gegen 22 oder 23 Uhr. Nach einem normalen Mittagessen, das meist noch zu Hause eingenommen wird, folgt am Nachmittag eine leichte Zwischenmahlzeit und abends ein meist kaltes Abendessen.<br /><br />Die <b>Nachtschicht</b> startet häufig zwischen 21 und 23 Uhr und dauert bis in die frühen Morgenstunden. Vor Arbeitsbeginn gibt es zu Hause ein leichtes Abendessen, das etwa 20 % des täglichen Energiebedarfs enthält. Während der nächtlichen Arbeitszeit werden zwei Mahlzeiten empfohlen. Eine warme Mahlzeit gegen Mitternacht sollte etwa ein Viertel des Tagesbedarfs an Energie decken. Eine leichte Zwischenmahlzeit gegen 4 Uhr sollte maximal 10 % der täglichen Energiemenge liefern. Danach am besten nichts mehr essen, um den Schlaf nicht zu belasten. Wenn der Magen zu sehr knurrt, kann jedoch ein kleines, leichtes Frühstück eingenommen werden.</p>
<h3>Leicht und fettarm: Haupt- und Zwischenmahlzeiten</h3>
<p>Leichte und fettarme Mahlzeiten sind für Schichtarbeiter die beste Wahl.<br /><br /><b>Warme Hauptmahlzeiten</b> können beispielsweise Speisen mit magerem Fleisch, magerem Fisch oder Eiern sein, in Kombination mit frischem Gemüse oder Salat. Als Beilagen eignen sich Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Auch Gemüsegerichte oder Suppen sind schön leicht und gut bekömmlich. In jedem Fall sollte auf eine fettarme Zubereitung geachtet werden.<br /><br />Für <b>Zwischenmahlzeiten</b> bieten sich fettarme Milchprodukte, sowie Obst, Gemüse oder leichte Salate an. Auch Vollkornbrote mit einem fettarmen Belag stillen den Hunger zwischendurch.<br /><br /><b>Getränke: </b>Kaffee und Schwarztee helfen nachts wach zu bleiben. Dennoch sollten Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf nicht nur mit Genussmitteln stillen, sondern auch ausreichend Wasser, Saftschorlen, Früchte- oder Kräutertees trinken. Und spätestens vier Stunden vor dem Schlafengehen keine aufputschenden Getränke mehr zu sich nehmen.<br /><br />Mehr Informationen zur Ernährung im Schichtdienst finden Sie hier:<br /><br />„<a href="http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=263" target="_blank" >Ernährung bei Schichtarbeit</a>“ (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)<br /><br /><a href="http://www.jobundfit.de/wissenswertes/fuer-berufstaetige/berufsgruppen/schichtarbeit.html" target="_blank" >Schichtarbeit</a> (Job und Fit, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)</p>
<p class="gruenerHinweiskasten"><b>Tipps für Schichtarbeiter</b><br /><br />Sorgen Sie für Regelmäßigkeit: Gewöhnen Sie sich während der Schicht und auch zu Hause feste Essens-, Pausen- und Schlafenszeiten an.<br /><br />Versuchen Sie, eine Mahlzeit am Tag gemeinsam mit der Familie oder Ihrem Partner einzunehmen.<br /><br />Arbeiten Sie möglichst nur wenige Nachtschichten nacheinander. Idealerweise sollte auf eine Nachtschicht eine mindestens 24-stündige Ruhephase folgen.<br /><br />Gehen Sie sich nach der Nachtschicht nicht gleich ins Bett, sondern gönnen Sie sich noch etwas Zeit zum Abschalten.<br /><br />Meiden Sie alkoholische Getränke vor dem Schlafengehen, da sie den Schlaf zusätzlich stören können. Warme Milch mit Honig oder beruhigender Tee sind bessere Einschlafhilfen, als Bier oder Wein. <br /><br />Schlafen Sie in einem kühlen, gut abgedunkelten Raum und schalten Sie Störungsquellen so weit möglich aus. Zur Not helfen auch Ohrstöpsel.<br /><br />Ruhige Musik und Entspannungstechniken fördern das Einschlafen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gewichtsprobleme bei Kindern: Gesund abnehmen – aber wie? </title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=313&#38;cHash=90336b7502</link>
			<description>War man früher noch stolz auf seinen „Wonneproppen“, so bereiten überflüssige Pfunde der Kinder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weltweit gibt es immer mehr übergewichtige Kinder. Auch in Deutschland ist bereits jedes 5. Kind zu dick. Doch was tun, wenn der Nachwuchs von Pommes und Pizza nicht genug bekommen kann und nur Chips und Schokolade vor dem Fernseher knabbert? Wenn sich die Kleinen zudem kaum bewegen, sammeln sich die Pfunde an. </p>
<p>Richtiges Essverhalten will also gelernt sein. Aus den kleinen Wonneproppen werden sonst schnell übergewichtige Erwachsene, die mit erhöhten Blutfettwerten, hohem Blutdruck und Gelenkproblemen kämpfen. Was und wie viel sollten die Kleinen also essen? Und wie können wir sie mit Freude zu mehr Bewegung motivieren?</p>
<h3>Hat mein Kind Übergewicht?</h3>
<p>Bei Erwachsenen gibt der Body-Mass-Index schnell und einfach Auskunft darüber, ob das Gewicht im Normbereich liegt. Bei Kindern reicht dies für eine Bewertung allein nicht aus, da sie weiter wachsen und sich entwickeln. Um das Gewicht Ihres Kindes richtig objektiv zu beurteilen, rechnen Sie am besten zunächst den Body-Mass-Index Ihres Kindes mithilfe unseres <a href="index.php?id=body_mass_index" >BMI-Rechners</a> aus. Der berechnete Wert wird in sogenannte <a href="http://www.bzga-kinderuebergewicht.de/adipo_mtp/pdf/wachstumskurve.pdf" target="_blank" >Wachstumskurven</a> eingetragen, die Sie beispielsweise auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (<a href="http://www.bzga-kinderuebergewicht.de/" target="_blank" >www.bzga-kinderuebergewicht.de</a>) finden. Die Wachstumskurven für Jungen bzw. Mädchen zeigen, ob der ermittelte Wert für das Alter im Normbereich liegt, Übergewicht oder starkes Übergewicht bedeutet.</p>
<h3>Abnehmen – aber wie?</h3>
<p>Wenn das Gewicht ihres Kindes im Normalbereich liegt, hervorragend! Dann können Sie nicht mehr viel mehr tun, als Ihrem Kind mit lecker belegten Vollkornbroten, bunten Obst- und Gemüsesorten und verschiedenen Milchprodukten das gesunde Essen schmackhaft machen.</p>
<p>Doch wenn Ihr Kind Gewicht reduzieren sollte, ist es ganz besonders auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen. Dabei ist wichtig, dass die Eltern Verständnis für Ihr Kind und seine Wünsche und Probleme aufbringen. Gemeinsam sollte geschaut werden, warum das Kind zu viel isst und welcher Weg zu mehr Zufriedenheit und weniger Gewicht führen kann.</p>
<h3>Das Prinzip der optimierten Mischkost</h3>
<p>Wie eine gesunde Ernährungsweise bei Kindern aussehen kann, zeigt das <a href="http://www.fke-do.de/" target="_blank" >Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE)</a>. Dort wurden mahlzeitenbezogene Ernährungsempfehlungen für Kinder entwickelt, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen. Die sogenannte optimierte Mischkost sieht 5 Mahlzeiten am Tag vor: 2 kalte Hauptmahlzeiten (z. B. morgens und abends), 1 warme Hauptmahlzeit (z. B. mittags) und 2 Zwischenmahlzeiten (z.B. vormittags und nachmittags).</p>
<p>Die <b>warme Mahlzeit</b> sollte hauptsächlich aus Kartoffeln, Reis oder Nudeln bestehen, mit reichlich Gemüse oder einem Rohkostsalat. Eine kleine Portion fettarmes Fleisch gibt es zusätzlich ca. 3 x pro Woche. An den übrigen Tagen sollten vegetarische Gerichte (z. B. Eintöpfe oder Aufläufe) auf dem Speiseplan stehen und einmal pro Woche Fisch. Bieten Sie dazu immer ein kalorienfreies oder kalorienarmes Getränk an wie Wasser, Tee oder eine Obstsaftschorle.</p>
<p>Das <b>Frühstück</b> könnte beispielsweise aus einem Müsli bestehen (Joghurt, Obst und Getreideflocken) oder einem Wurstbrot, einem Glas Milch und einem Apfel. Das <b>Abendessen </b>könnte ein Käsebrot mit einem Gurkensalat sein oder ein herzhafter Nudelsalat mit Tomaten, Gurken und einem Joghurtdressing. Wichtig ist, dass abwechslungsreich und bunt gegessen wird.</p>
<p>Als <b>Zwischenmahlzeiten </b>könnten Sie beispielsweise ein Vollkornbrötchen anbieten, zusammen mit einem Glas Orangensaft dienen oder einem Apfel.</p>
<h3>Bewegung – Lust auf mehr </h3>
<p>Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder neben einer ausgewogenen Ernährung vor allem Bewegung. Kinder haben von Natur aus schon einen ausgeprägten Bewegungsdrang: Sie toben, rennen, rutschen, kriechen, klettern, springen, balancieren – und bewegen sich so auf spielerische Art. Insgesamt sollten sich Kinder mindestens eine Stunde täglich bewegen, kleinere Kinder noch deutlich mehr. </p>
<p>Das ist gar nicht so schwer zu erreichen, wenn Sie Alltag und Freizeit ein bisschen sportlich angehen. Spielen Sie z.B. mit ihnen Frisbee, gehen Inline-Skaten oder Skateboard fahren. Rennen Sie mit Ihren Kindern um die Wette oder balgen mit ihnen auf dem Sofa. Seien Sie ein gutes Vorbild: Nutzen Sie zum Beispiel für kleinere Einkäufe nicht das Auto, steigen Sie aufs Rad oder gehen Sie zu Fuß. Das tut auch Ihrer eigenen Gesundheit gut.</p>
<p>Mehr Infos und Ideen finden Sie im Beitrag „<a href="aktiv-im-sport/inhalt/archiv/2008/Juli/artikel/schulstart-kinder-spielend-motivieren-und-geistig-foerdern.html" >Richtig bewegen: Kinder spielerisch motivieren</a>“ (http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/aktiv-im-sport/inhalt/archiv/2008/Juli/artikel/schulstart-kinder-spielend-motivieren-und-geistig-foerdern.html. </p>
<h3>Essgewohnheiten: normal oder nicht?</h3>
<p>Oft machen sich die Eltern auch ganz umsonst Sorgen um die Essgewohnheiten ihrer Kinder. Gesunde Kinder essen ihrem natürlichen Hunger- und Sättigungs¬gefühl entsprechend, d.h. sie verzehren nur so viel, wie ihr Körper gerade benötigt. Deshalb sollten Sie ihr Kind niemals dazu zwingen, den Teller leer zu essen. Auch bringt es nichts, übergewichtige Kinder zu strengen Diäten zu zwingen. Wenn Ihr Kind übergewichtig ist und nicht weiter zunimmt, ist schon viel erreicht – durch das weitere Wachstum wird es aus seinen Pfunden von alleine herauswachsen. </p>
<p>Sollte Ihr Kind jedoch stark übergewichtig sein und das Problem auch nach längerer Zeit nicht in den Griff bekommen, ist es ratsam, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gute Ansprechpartner sind Ernährungsberater, Ärzte, Krankenkassen, Gesundheitsämter oder Institutionen wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) oder die Deutsche Adipositas-Gesellschaft. In vielen Städten gibt es auch spezielle Programme für übergewichtige Kinder.</p>
<p class="gruenerHinweiskasten"><b>Was Sie sonst noch tun können…</b><br /><br />1) Nutzen Sie Süßigkeiten nicht als Erziehungsmittel. Belohnen Sie Ihre Kinder stattdessen mit einem gemeinsamen Familienausflug oder nehmen Sie Ihr Kind in den Arm, um es zu trösten.<br /><br />  3) Seien Sie ein gutes Vorbild: Wenn Sie selbst nie Obst oder Salat essen, wird Ihr Kind auch nicht dafür zu begeistern sein.<br /><br />  4) Wenn Sie Ihr Kind in die Essensauswahl mit einbeziehen wollen, fragen Sie am besten so konkret wie möglich: „Möchtest Du heute Spinat mit Kartoffeln und Omelette“ oder „Nudelauflauf mit Tomatensalat?“ So kann Ihr Kind selbst eine Entscheidung treffen und hat mehr Freude am Essen. Fragen Sie jedoch nicht: „Was möchtest Du heute essen?“– denn dann wird die Antwort sicher nur „Pizza“ oder „Hamburger“ sein.<br /><br /> 5) Kochen Sie wenn möglich selbst und beziehen Sie Ihre Kinder mit ein. Zusammen kochen macht Spaß und hilft den Kindern, gesunde Zubereitungsmöglichkeiten für Lebensmittel ganz einfach zu erlernen. <br /><br /> 6) Vergrößern Sie nicht mit jedem Einkauf den häuslichen Süßigkeitenvorrat. Sonst locken ständig Schokolade und Chips</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 14:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesunde Glaubenssätze oder Ernährungsirrtümer?</title>
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			<description>Rohkost ist gesünder als gekochtes Gemüse, Schadstoffe im Essen sind die größte Gefahr. Stimmt das?...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Glaubenssätze in Sachen Ernährung werden hartnäckig wiederholt. Sie haben sich in den Köpfen festgesetzt, unabhängig davon ob sie stimmen oder nicht. An einigen Weisheiten wie „Etwas Warmes braucht der Mensch“ ist etwas Wahres dran. Andere wie die Aussage „Unsere Lebensmittel enthalten heute weniger Vitamine als früher“ sind dagegen wissenschaftlich nicht haltbar. Es lohnt sich also, landläufige Meinungen einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen. Hier lesen Sie, welche Weisheiten Sie wirklich glauben und welche Sie getrost vergessen können.</p>
<h3>Liefert Rohkost die meisten Vitamine?</h3>
<p>Etliche Gesundköstler glauben, dass man am besten alles roh essen sollte, da beim Kochen zu viele <a href="index.php?id=vitamine" >Vitamine</a> verloren gehen. Doch das stimmt nur zum Teil. </p>
<p>Tatsächlich sind viele Vitamine hitzeempfindlich und werden durch das Kochen teilweise zerstört. Viele wasserlösliche Vitamine werden dagegen in das Kochwasser geschwemmt und bleiben erhalten, wenn man die Kochflüssigkeit mit verwendet, zum Beispiel als Sauce. Auch schließt das Erhitzen bei Lebensmitteln mit fester Zellstruktur die Zellen auf und macht die Vitamine erst verfügbar. Bei Kohl oder Karotten beispielsweise empfiehlt sich moderates Erhitzen, während man zarte Gemüse wie Paprika besser roh isst.</p>
<p>Tipp: Lesen Sie hier, wie Sie die „<a href="http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2010/Januar/artikel/volle-vitamin-power-beim-kochen.html" target="_blank" >volle Vitaminpower beim Kochen</a>“ am besten erhalten </p>
<h3>Braucht der Mensch etwas Warmes am Tag?</h3>
<p>Früher hieß es oft, dass man einmal am Tag etwas Warmes essen sollte. Da ist etwas dran. Zwar können wir auch von kalter Küche leben, aber erhitzte Speisen haben auch ihre Vorteile. Zum einen macht das Erhitzen manche Lebensmittel für uns erst genießbar, wie beispielsweise Kartoffeln, Reis oder Bohnen. Dadurch erweitert sich unser Angebot an wichtigen Nährstofflieferanten. Zum anderen schließt das Kochen die Zellen auf und setzt manche Nährstoffe erst frei.</p>
<h3>Sind Schadstoffe das größte Gesundheitsrisiko beim Essen?</h3>
<p>Immer mehr Menschen haben Angst vor Schadstoffen in Lebensmitteln und halten diese für die größte Gefahr. Schaut man sich jedoch genau an, wovon wir tatsächlich krank werden, so sind das vor allem falsche Ernährung und mangelnde Hygiene. </p>
<p>Wer also etwas für seine Gesundheit tun will, sollte vor allem darauf achten, ausgewogen, gesund und in Maßen zu essen. Zudem sollte man empfindliche Lebensmittel immer gut gekühlt lagern und für Sauberkeit in der Küche und beim Kochen sorgen. Unsere Lebensmittel werden heutzutage sehr umfangreich auf Schadstoffe untersucht, sodass hiervon kaum eine Gefahr ausgeht.</p>
<p>Tipp: Möchten Sie wissen, mit welchen Hygienemaßnahmen Sie Ihre Gesundheit schützen können? Das erfahren Sie im Beitrag „<a href="http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/gesundheit-gewicht/inhalt/archiv/2009/Maerz/artikel/hygiene-wenn-bakterien-im-lappen-lauern.html" target="_blank" >Wenn Bakterien im Lappen lauern</a>“. &nbsp;</p>
<h3>Sind Bio-Lebensmittel gesünder?</h3>
<p>Bio-Lebensmittel haben viele Vorteile, doch grundsätzlich gesünder sind sie nicht. Wie viele gesunde Nährstoffe ein Lebensmittel enthält, hängt nicht in erster Linie von der Art des Pflanzenschutzes oder der Wirtschaftsweise des Herstellers ab, viel entscheidender sind beispielsweise die Sorte oder die Klimaverhältnisse.</p>
<p>Vorteilhaft an Bio-Lebensmitteln ist ihre sehr geringere Belastung mit Pflanzenschutzmitteln und Schadstoffen. Außerdem ist die ökologische Wirtschaftsweise verträglicher für unsere Umwelt.</p>
<h3>Waren unsere Lebensmittel früher vitaminreicher?</h3>
<p>Manche Menschen sorgen sich, dass unsere Lebensmittel nicht mehr genügend Nährstoffe enthalten. Denn immer wieder ist zu hören, dass die Böden ausgelaugt seien und die Lebensmittel heutzutage nährstoffärmer seien, als früher.</p>
<p>Vergleichende Untersuchungen zeigen jedoch keine Tendenz zu sinkenden Nährstoffkonzentrationen in landwirtschaftlichen Produkten. Die Nährstoffgehalte schwanken stark aufgrund natürlicher Einflussfaktoren wie Sorte, Klima, Reifezustand, Ernte- und Lagerungsbedingungen. Sie liegen jedoch seit Jahrzehnten in demselben Schwankungsbereich. </p>
<p>Wer eine Vielfalt verschiedener, möglichst frischer und reifer Lebensmittel isst, kann damit problemlos auf natürliche Weise seinen Nährstoffbedarf decken.</p>
<h3>Ist frisches Gemüse nährstoffreicher als Tiefkühlgemüse?</h3>
<p>Knackfrisch geerntetes, vollreifes Obst und Gemüse ist die beste Wahl – da gibt es keinen Zweifel. Es liefert nicht nur die meisten Vitamine, sondern ist zugleich schön saftig, aromatisch und schmeckt einfach köstlich. Doch was ist, wenn der Spinat oder der Brokkoli schon ein paar Tage im Gemüsefach liegen? </p>
<p>Mit jedem Tag der Lagerung gehen empfindliche Vitamine verloren. Besonders groß sind die Verluste, wenn Obst und Gemüse zu warm oder zu trocken aufbewahrt werden oder zu viel Licht abbekommen. Um die beste Ausbeute an Vitaminen, Nähr- und Aromastoffen zu gewährleisten, empfiehlt es sich, Gemüse frisch zu kaufen und nur kurze Zeit kühl, leicht feucht und dunkel zu lagern und möglichst bald zu verbrauchen.</p>
<p>Tiefkühlgemüse hat den Vorteil, dass es vollreif geerntet und direkt eingefroren wird. Dank schonender Verarbeitungsverfahren gehen dabei relativ wenige Nährstoffe verloren. Insofern ist das Gemüse aus der Eistruhe überlagertem „Frischgemüse“ in Sachen Nährstoffgehalt und Aroma überlegen.</p>
<p>Tipp: Mehr Infos zu dem Thema finden Sie in unserem Beitrag „<a href="http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2010/Januar/artikel/wie-gesund-sind-obstkonserven-und-tiefkuehlgemuese.html" target="_blank" >Wie gesund sind Obstkonserven und Tiefkühlgemüse?</a>“. </p>
<h3>Ist Körnerbrot gleich Vollkornbrot?</h3>
<p>Vollkornbrot ist gesund, denn es enthält fast alle Inhaltsstoffe des ganzen Getreidekorns. Zugleich liefert es uns reichlich Ballaststoffe, die den Cholesterinspiegel senken, die Verdauung fördern und satt machen. So viel ist bekannt. Doch welches Brot verdient tatsächlich die Bezeichnung Vollkorn? Dunkle Farbe, grobe Struktur und Körner auf der Kruste, sind keineswegs Garantien für ein Vollkornbrot, wie Viele glauben.</p>
<p>Wie dunkel ein Brot ist, wird nicht nur durch den Vollkornanteil, sondern auch durch die Getreidesorte und andere Inhaltsstoffe wie Zuckerbestandteile und Röststoffe bestimmt. So hat Roggenmehl beispielsweise eine dunklere Farbe, als Weizenmehl. </p>
<p>Ob ein Brot besonders grobkörnig ist, hängt davon ab, wie fein die Getreidekörner gemahlen werden. Auch das volle Korn kann relativ fein vermahlen werden. </p>
<p>Oft sollen „Körner“ im oder auf dem Brot den Anschein von gesundem Vollkorn erwecken. Saaten wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne und Co haben zwar auch ihre gesundheitlichen Vorteile, mit Vollkorn haben sie jedoch nichts zu tun.</p>
<p>Für ein Vollkornbrot ist entscheidend, dass ein möglichst großer Teil des gesamten Getreidekorns im Brot steckt. Wichtig sind vor allem die Randschichten des Getreidekorns, denn diese enthalten besonders viele Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe.</p>
<p>Tipp: Mehr über Brot in der Ernährung und die verschiedenen Brotsorten lesen Sie in unserem Beitrag „<a href="index.php?id=warenkunde_brot" >Brot</a>“ .</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brauchen wir Jod?</title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=310&#38;cHash=2484c73803</link>
			<description>Einen Kropf sieht man nur noch selten und die Jodversorgung in Deutschland hat sich deutlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Böden und das Grundwasser in Deutschland enthalten nur wenig Jod. Entsprechend jodarm sind auch unsere Lebensmittel. So sah man früher oft Menschen mit einer auffällig vergrößerten Schilddrüse, dem so genannten „Kropf“. Durch die Jodierung von Speisesalz und Tierfutter hat sich die Situation mittlerweile erheblich verbessert. Dennoch sind immer noch 40 % der Kinder nicht ausreichend mit Jod versorgt. Es heißt, dass ein Drittel aller deutschen Erwerbstätigen auf Grund von Jodmangel eine vergrößerte Schilddrüse oder Knoten haben. Grund genug, weiterhin auf die Zufuhr von Jod zu achten. Doch wie viel Jod benötigen wir pro Tag? Und wie kann man einem Jodmangel am besten vorbeugen?</p>
<h3>Jod: essentiell für Schilddrüse und Wachstum</h3>
<p><a href="index.php?id=jod#c166" target="_blank" >Jod</a> ist ein essentielles Spurenelement. Es ist lebensnotwendig und kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Deshalb müssen wir Jod ständig mit der Nahrung aufnehmen.<br /><br />Unser Körper benötigt Jod, um die Hormone der Schilddrüse zu bilden. Diese chemischen Botenstoffe steuern zentrale Abläufe im Stoffwechsel. Besonders wichtig sind sie für das Wachstum und für die Entwicklung von Knochen und Gehirn. Zudem regulieren sie unseren Energieeinsatz und die Körpertemperatur. Auch unser seelisches Befinden wird durch die Schilddrüse mit beeinflusst.</p>
<h3>Jodmangel macht antriebslos</h3>
<p>Nehmen wir mit der Nahrung zu wenig Jod auf, versucht der Körper dies auszugleichen, indem er die Schilddrüse vergrößert und das Jod besser ausnutzt. Ein lang anhaltender Jodmangel führt so zu einer krankhaften Vergrößerung der Schilddrüse, dem so genannten „Kropf“. <br /><br />Können nicht genug Schilddrüsenhormone gebildet werden, sinkt die Stoffwechselaktivität. Die Folge: Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach, die Infektanfälligkeit steigt. Bei Erwachsenen kann fehlendes Jod auch die Fruchtbarkeit herabsetzen.<br /><br />Besonders schlimm ist ein Jodmangel im Kindesalter, da er die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern beeinträchtigen kann. Schon beim Ungeborenen im Mutterleib sind Missbildungen und Reifungsstörungen möglich. Kinder mit starkem Jodmangel&nbsp; wachsen langsamer. Eine verzögerte Entwicklung des Gehirns kann Lern- und Merkschwierigkeiten verursachen. </p>
<h3>Vorbeugung bleibt wichtig</h3>
<p>Die Ursache des Jodmangels liegt in der historischen Entwicklung: Jod wurde mit der Gletscherschmelze und durch Verwitterung aus dem Gestein freigesetzt und ins Meer abtransportiert: Daher sind Seefische und andere Meerestiere besonders gute Jodlieferanten. Durch den geringen Jodgehalt der Böden können die Pflanzen dagegen nicht viel Jod anreichern. <br /><br />Mitte der 70er Jahre lag die durchschnittliche Jodaufnahme bei nur 30-70 µg täglich. Inzwischen ist sie auf immerhin 100 µg täglich angestiegen. Nach den Kriterien der WHO erfüllt Deutschland nur ganz knapp die Kriterien für eine ausreichende Versorgung mit Jod. Dies bezieht sich außerdem auf den Durchschnitt der Bevölkerung. So sind immer noch viele Deutsche mit Jod schlecht versorgt. Und entsprechend häufig findet man immer noch Veränderungen der Schilddrüsenfunktion auf Grund von Jodmangel. <br /><br />Eine entscheidende Verbesserung der Jodversorgung wurde durch vorbeugende Maßnahmen wie die Jodierung von Salz und Tierfutter erreicht. Aber nur wenn die Deutschen weiterhin ständig mit zusätzlichem Jod versorgt werden, können gesundheitliche Schäden durch Jodmangel dauerhaft verhindert werden.</p>
<h3>Wie viel Jod ist nötig?</h3>
<p>Für Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine Aufnahme von 180 µg pro Tag, für Schwangere und Stillende deutlich mehr (s. Infokasten). Wie lässt sich der tägliche Bedarf also decken? <br /><br />Natürliche jodreiche Lebensmittel sind vor allem <b>Seefische</b>. Deshalb sollten <a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2008/August/artikel/uebersicht-der-bekanntesten-fischarten.html" target="_blank" >Seelachs</a>, <a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2008/August/artikel/uebersicht-der-bekanntesten-fischarten.html" target="_blank" >Scholle</a>, Schellfisch, <a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2008/August/artikel/uebersicht-der-bekanntesten-fischarten.html" target="_blank" >Kabeljau &amp; Co</a> mindestens einmal, besser zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Schon 100 g Seelachs decken den täglichen Bedarf eines Erwachsenen von 200 µg Jod. Süßwasserfische dagegen liefern praktisch kein Jod. <br /><br />Auch der tägliche Verzehr von <b>Milch- und Milchprodukten</b> kann zur Jodversorgung beitragen. Ihr Jodgehalt ist allerdings abhängig von der Jodierung des Tierfutters. Ähnliches gilt für Fleisch- und Wurstwaren.<br /><br />Wichtig ist vor allem die Verwendung von<b> jodiertem Speisesalz</b> im Haushalt. Auch sollte man insbesondere bei Brot, Backwaren, Wurst, Käse und Fertiggerichten das Zutatenverzeichnis studieren und darauf achten, welche Produkte mit Jodsalz hergestellt sind. </p>
<h3>Jod besonders wichtig für Schwangere und Stillende</h3>
<p>Ein Jodmangel ist besonders kritisch für schwangere und stillende Frauen, da sich ihr Jodmangel auf das Neugeborene und den gestillten Säugling überträgt. Schwangeren und Stillenden wird deshalb empfohlen, zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung Jodtabletten einzunehmen. Am besten wird damit bereits vor einer geplanten Schwangerschaft begonnen, um die Jodspeicher im Körper aufzufüllen. Die tägliche Einnahme von 100-150 µg Jod in Tablettenform gilt als ausreichend. Vorher sollte allerdings Rücksprache mit dem Frauenarzt gehalten werden. <br /><br /><b>Tipp: </b>Kennen Sie schon unser TIP Jodsalz mit Fluor?</p>
<p><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/tip_jodsalz.jpg" height="246" width="103" alt="" /></p>
<h3>Wussten Sie schon, dass … </h3>
<p>die Jodierung in Europa nicht einheitlich geregelt ist? In Deutschland wird zur Jodierung Kaliumjodat verwendet, in anderen europäischen Ländern können auch andere Verbindungen eingesetzt werden, zum Beispiel Kaliumjodid. Sollten Sie jodiertes Speisesalz aus anderen europäischen Ländern mit deutschem Jodsalz vermischen, kann es dadurch zu farblichen Veränderungen des Salzes kommen. Aus diesem Grund finden Sie auf Jodsalz manchmal den vorsorglichen Hinweis: „Nicht mit jodiertem Speisesalz vermischen“. Also kein Grund zur Besorgnis!</p>
<p>Hier finden Sie ein leckeres Fisch-Rezept mit Jodsalz: <a href="http://www.real.de/online-specials/rezepte.html?module__Rezept=7079#rezepte" target="_blank" >Rotbarsch mit Eismeergarnelen</a>! </p>
<p><b><img style="float: left;" src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/info.jpg" height="31" width="32" alt="" /><br /></b>&nbsp;&nbsp;Informationen: </p>
<p><b>Empfohlene Jodzufuhr pro Tag</b></p><table class="contenttable"><thead><tr><th scope="col" align="left">Personengruppe</p></th><th scope="col" align="left">Jod (Mikrogramm (µg) /Tag)</p></th></tr></thead><tbody><tr><td>Säuglinge </p></td><td> 40 - 80</p></td></tr><tr><td>Kinder, 1 - 10 Jahre</p></td><td>100 - 140</p></td></tr><tr><td>Jugendliche, 10 - 18 Jahre</p></td><td>180 - 200</p></td></tr><tr><td>Erwachsene über 50 Jahre&nbsp; </p></td><td>180</p></td></tr><tr><td>Schwangere</p></td><td>230</p></td></tr><tr><td>Stillende</p></td><td> 260</p></td></tr></tbody></table><p><br />Quelle: D-A-CH Referenzwerte der Nährstoffzufuhr<br />&nbsp;</p><table class="contenttable"><thead><tr><th scope="col" align="left">Reiche Jodquellen <br />(pro 100 g verzehrbarer Anteil)&nbsp; <br />Milch</p></th><th scope="col" align="left">Jod (µg)</p></th></tr></thead><tbody><tr><td>Trinkmilch (1,5 und 3,5 % Fett)</p></td><td>3</p></td></tr></tbody><thead><tr><th scope="col" align="left">Fisch, Fischprodukte, Meeresfrüchte</p></th><th scope="col"></th></tr></thead><tbody><tr><td>Brathering</p></td><td>131</p></td></tr><tr><td>Rotbarsch</p></td><td> 99</p></td></tr><tr><td>Kabeljau</p></td><td> 120</p></td></tr><tr><td>Garnele, Miesmuschel </p></td><td> 130</p></td></tr><tr><td>Scholle</p></td><td>190</p></td></tr><tr><td>Seelachs </p></td><td> 200</p></td></tr><tr><td>Schellfisch</p></td><td>243</p></td></tr></tbody><thead><tr><th scope="col" align="left">Gemüse und Pilze</p></th></tr></thead><tbody><tr><td>Feldsalat</p></td><td>62</p></td></tr></tbody><tbody><tr><td>Champignons</p></td><td> 18</p></td></tr></tbody></table><p><br />Quelle: Der Brockhaus Ernährung<br /><br /></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schinken: gepökelte Traditionsware</title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=308&#38;cHash=2f3013f0cd</link>
			<description>Schinken ist gleich Schinken? Mitnichten. Verschiedene, teilweise uralte Rezepturen sorgen für eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob getrocknet, gekocht oder gebraten, ob morgens auf dem Frühstücksbrot oder zum Spargel serviert: Schinken hat einen festen Platz auf den deutschen Tellern. Und die Auswahl an verschiedenen Sorten der Pökelware vom Schwein ist riesig: In vielen Regionen ist die Schinkenherstellung verbunden mit einer langen Tradition wie zum Beispiel beim <b>Schwarzwälder Schinken</b>. Diese traditionellen Sorten genießen einen besonderen europaweiten Schutz und sind durch entsprechende Siegel gekennzeichnet. Wir stellen Ihnen verschiedene Schinkenspezialitäten vor und verraten, wie sie hergestellt werden.</p>
<h3>Pökelung: seit Jahrhunderten zur Haltbarmachung genutzt</h3>
<p>Ammerländer Schinken, Serrano-Schinken oder Speck: alle Schinkensorten werden zu Beginn ihrer Herstellung gepökelt. Das Pökelsalz besteht in der Regel aus Salz, Natriumnitrat und&nbsp; Natrium- oder Kaliumnitrit. Es entzieht dem Fleisch das Wasser und sorgt zugleich für eine bessere Fettstabilität. Aufgrund des geringen Wassergehaltes haben Mikroorganismen, die das Fleisch verderben lassen, weniger Überlebenschancen. Der Schinken ist somit länger haltbar. Das Pökelsalz hat aber noch weitere Aufgaben: Es bewirkt die typisch rote Färbung und den besonderen Geschmack des Schinkens. <br /><br />Zum Pökeln des Schinkens verwendet man verschiedene Verfahren. Die<b> Trockenpökelung</b> ist die aufwändigste Methode. Hier werden die Fleischstücke während der Reifung immer wieder mit einer Salzlake eingerieben, gewendet und übereinander gestapelt. Die Eigenlake kann dabei abfließen. <br /><br />Die <b>Nasspökelung</b> läuft ähnlich ab. Im Gegensatz zur Trockenpökelung liegen die Fleischstücke jedoch enger aufeinander und die Lake wird stetig ergänzt, so dass das Fleisch immer bedeckt ist. <br /><br />Die weit verbreitete <b>Spritz-Pökelung</b> ist auch als Impf-, Kurz-, oder Schnellpökelung bekannt. Mit einer Spritze wird die Salzlake in das Innere des Fleischstückes eingeführt. Dadurch dauert die Reifung nur Stunden oder wenige Tage. Sie kann darüber hinaus noch beschleunigt werden, wenn die Fleischstücke in einem Vakuumkessel lagern. <br /><br />Nach dem Pökeln reift der Schinken noch einmal nach. Beim darauffolgenden „Brennen“ wird der Schinken gewässert, um den Salzgehalt wieder zu reduzieren. Der Rohschinken besitzt nun einen Salzgehalt von drei bis neun Prozent. Das spezielle Aroma der unterschiedlichen Schinkensorten entwickelt sich durch anschließendes Räuchern, Trocknen oder Kochen nach verschiedenen Rezepten.</p>
<h3>Drei Zeichen schützen die Schinken-Tradition</h3>
<p>Ein Produkt mit einer <b>geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.)&nbsp;</b> bezieht seine Besonderheit aus den Gegebenheiten einer Region, wie zum Beispiel dem Klima. Mit dieser Angabe ist beispielsweise Parma-Schinken gekennzeichnet. Das bedeutet, dass der Schinken in Parma erzeugt, verarbeitet und hergestellt werden muss. Trifft eine der drei Bedingungen nicht zu, darf er nicht „Parma-Schinken“ heißen. <br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/gub.jpg" height="136" width="120" alt="" /><br />Die <b>geschützte geografische Angabe (g.g.A.) </b>erfüllt weniger strenge Kriterien. Hier muss mindestens ein Produktionsschritt am Herkunftsort erfolgen – sei es die Erzeugung, die Verarbeitung oder die Herstellung. Ein Schwarzwälder Schinken zum Beispiel muss nach traditionellem Verfahren im Schwarzwald hergestellt sein.<br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/gga.jpg" height="147" width="130" alt="" /><br />Die dritte Angabe kennzeichnet <b>garantiert traditionelle Spezialitäten (g.t.S)</b>. Diese Auszeichnung ist nicht an einen Herstellungsort gebunden, sondern an traditionelle Rohstoffe, Zusammensetzung, Verfahren oder Verarbeitung. Der bekannte Serrano-Schinken trägt dieses Siegel der traditionellen Spezialität.<br /><br />&nbsp;<img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/gts.jpg" height="140" width="125" alt="" /></p>
<h3>Geräucherter Schinken: kräftig würzig</h3>
<p>Beim <b>Schwarzwälder Schinken (g.g.A.)</b> wird das Fleisch der Schweinekeule ohne Knochen zwei Wochen trocken gepökelt. Knoblauch, Pfeffer, Koriander und Wacholderbeeren verleihen dem Pökelsalz zusätzliche Würze. Nach dem zweiwöchigen Brennen erfolgt das Räuchern über Tannenreisig und Sägemehl aus dem Schwarzwald bei 25 °C. Anschließend reift der Schinken bei 15 °C nach. <br /><br /><b>Ammerländer Schinken (g.g.A.)</b> reift während der Trockenpökelung mit Meersalz und Braunzucker. Pfeffer, Pigment und Wacholder tragen zusätzlich zum feinen Aroma bei. Zum Schluss wird der Ammerländer Schinken zehn Wochen über Buchenholz kalt geräuchert. <br /><br /><b>Lachsschinken</b> hat nichts mit Fisch zu tun. Er trägt seinen Namen, weil der Schinken aus dem Kernstück der Kotelettstränge des Schweins, dem sogenannten Lachs gewonnen wird. <br /><br /><b>Speck </b>kann aus verschiedenen Teilstücken des Schweins stammen. Speck aus dem Schweinerücken bezeichnet man als Bauchspeck und Speck aus der Schweinekeule als Schinkenspeck.</p>
<h3>Luftgetrockneter Schinken: mild salzig</h3>
<p>Das Lufttrocknungs-Verfahren des spanischen <b>Serrano-Schinkens (g.t.S.)</b> ist europaweit geschützt. Ursprünglich trocknete der Schinken von Winter bis Sommer in bergigen Gegenden. Heute werden die traditionellen Bedingungen der Serrano-Reifung während der siebenmonatigen Reifezeit in großen Kammern nachempfunden. <br /><b><br />Prosciutto di San Daniele</b> stammt aus einem kleinen Dorf in den italienischen Alpen. Der Schinken reift mit Meersalz gepökelt und zwischen Holzbrettern gepresst, bevor er acht Monate trocknet. <br /><br />Das milde Aroma von<b> Parmaschinken (g.U.)</b> resultiert daraus, dass nur wenig Meersalz zum Pökeln benutzt wird. Parmaschinken muss in der italienischen Stadt Parma hergestellt werden. Auch für die Aufzucht der Schweine gelten strenge Kriterien.<b><br /></b></p>
<h3><b>Kochschinken: vielseitig verarbeitet</b></h3>
<p><b>Prager Schinken</b> wird zwei bis drei Wochen gepökelt, über Buche heiß geräuchert und anschließend gekocht. Beim<b> Gewürzschinken</b> fügt man dem Pökelsalz Gewürze wie beispielsweise Honig oder Koriander hinzu. Daher bekommt der Schinken sein spezifisches Aroma. So auch der <b>Burgunderschinken</b>, bei dem Rotwein für eine besondere Note sorgt. Kochschinken, der nicht wie üblich aus der Hinterkeule sondern aus der Schulter des Schweins gewonnen wird, heißt <b>Vorderschinken</b>. </p>
<h3>Schinken vom Rind und vom Wild: die Spezialitäten</h3>
<p>Das <b>Bündnerfleisch </b>aus der Schweiz stammt von der Keule des Rindes. Es wird zwischen zehn und zwanzig Wochen in Netze eingebunden getrocknet und gepresst. Die Lake des Bündnerfleisches enthält Salz, Alpenkräuter und Gewürze. <br /><b><br />Rinderrauchfleisch</b> ist nahezu fettfrei, mild und saftig. Während der Räucherung werden ihm üblicherweise Wacholderbeeren beigemischt. Ein besonderer Genuss sind auch Schinkensorten von anderen Tieren wie<b> Wildschweinschinken </b>mit seinem typisch kräftigen Wildaroma, <b>Kalbsschinken</b>, <b>Geflügelschinken </b>oder <b>Mastlammschinken</b>.<br /><br /><b>Tipp: </b>Auch in unseren real,- Märkten finden Sie eine große Auswahl an verschiedensten Schinkensorten! Kennen Sie beispielsweise schon den TIP Serrano Schinken oder den Original Schwarzwälder Schinken von TIP? </p>
<p>Hier finden Sie einige leckere Anregungen, wie Sie Ihren Schinken am besten veredeln und daraus ein schmackhaftes Gericht zaubern können: <br /><br /><a href="http://www.real.de/online-specials/rezepte.html?bkz=0&amp;module__Rezept=5987#rezepte" target="_blank" >Pizza-Toast</a><br /><a href="http://www.real.de/online-specials/rezepte.html?bkz=0&amp;module__Rezept=6868#rezepte" target="_blank" >Gourmetschnitte mit Schinken</a> <br /><br /></p>
<p class="gruenerHinweiskasten"><b>Tipps zur Lagerung <br /></b><br />Schinken sollte auf jeden Fall gekühlt aufbewahrt werden. Am besten an der kühlsten Stelle im Kühlschrank, auf der Glasplatte über den Gemüsefächern. So ist Schinken einige Tage haltbar. <br /><br />Es empfiehlt sich, ihn in Pergamentpapier (keine Alufolie) einzupacken, damit er sein Aroma behält. <br /><br />Den Schinken einige Zeit vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, denn bei Zimmertemperatur schmeckt er am besten. <br /><br />Die Haltbarkeit von Rohschinken lässt sich verlängern, wenn man ihn einfriert. Dann hält er sich zwei bis vier Monate. <br /><br />Kochschinken hingegen wird durch das Einfrieren trocken und zäh und sollte daher nicht im Gefrierfach aufbewahrt werden.</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 17:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Melonen – die saftige Erfrischung an heißen Tagen</title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=306&#38;cHash=c0526e520d</link>
			<description>An heißen Tagen sind Melonen die idealen Durstlöscher und erfrischen mit ihrem fruchtig-süßen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wussten Sie schon, dass Melonen botanisch gesehen gar kein Obst sind? Melonen gehören zu der Familie der Kürbisgewächse und zählen daher zum Fruchtgemüse, auch wenn sie gemeinhin als Obst gehandelt und verzehrt werden. Angebaut werden sie schon seit mehr als 4.000 Jahren in Ägypten und dem damaligen Persien. Heutzutage werden sie in fast allen subtropisch bis tropischen Gebieten kultiviert, da die Pflanzen resistent sind gegen Trockenheit und am besten auf sandigem Boden gedeihen. Die in Deutschland gehandelten Melonen stammen vorwiegend aus Spanien, wo sie heutzutage beinahe ganzjährig angebaut werden können. </p>
<h3>Die Melonensorten</h3>
<p>Die üppige Vielfalt an verschiedenen Melonensorten mit unterschiedlichen Farben und Formen lässt sich in zwei Hauptgruppen einteilen: in die aromatischen, kleinen Zuckermelonen und die saftigen, großen Wassermelonen. Bei der Zuckermelone befinden sich die Kerne in einer Ausbuchtung im Zentrum der Frucht, die Kerne der Wassermelone sind dagegen über das ganze Fruchtfleisch verteilt. </p>
<h3>Zuckermelonen </h3>
<p>Botanisch gesehen sind die Zuckermelonen näher mit der Gurke verwandt als mit der Wassermelone. Je nach Sorte sind sie rund bis länglich und erreichen ein Gewicht zwischen 0,5 - 4 kg. Zu den Zuckermelonen gehören bis zu 500 verschiedene Sorten. Bekannte Kultursorten sind Netzmelonen, Honigmelonen und Cantaloupe-Melonen. </p>
<h3>Netzmelonen </h3>
<p>Die grüngelbe Schale der runden Netzmelonen ist von einem hellen, korkartigen Netz überzogen.&nbsp; Das Fruchtfleisch der Galiamelone ist hellgelb bis weiß und sehr aromatisch. <br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/netzmelonen.jpg" height="161" width="256" alt="" /> </p>
<h3>Cantaloupe-Melone</h3>
<p>Die Cantaloupe-Melonen, auch Kantalup genannt, verdanken ihren Namen dem Ort Cantalupo in der Nähe von Rom. Dort wurden sie schon vor etwa 500 Jahren angebaut. Zur Familie der Cantaloupe-Melonen zählen die sehr aromatisch-süße Charentais - Melone mit kräftig-orangem Fruchtfleisch und die kleine Ogen - Melone mit säuerlichem, gelb-grünen Fruchtfleisch. <br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/cantaloupe_melone.jpg" height="150" width="246" alt="" /></p>
<h3>Honigmelonen</h3>
<p>Die länglichen Honigmelonen sind gut erkennbar an ihrer leuchtend gelben, manchmal auch grünen Farbe und ihrer glatten Schale. Ihr Geschmack ist honigsüß und sehr aromatisch. <br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/honigmelonen.jpg" height="160" width="273" alt="" /></p>
<h3>Wassermelonen </h3>
<p>Wassermelonen lassen sich leicht von Zuckermelonen unterscheiden: durch ihre Größe, ihr Gewicht und ihr leuchtend rotes Fruchtfleisch. Bis zu 20 kg können die Schwergewichte auf die Waage bringen. In Deutschland werden allerdings nur Früchte mit bis zu 6 kg gehandelt. Das Fruchtfleisch ist von weiß-schwarzen Kernen durchzogen, wobei jedoch mittlerweile auch schon kernlose Sorten im Angebot sind. <br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/wassermelonen.jpg" height="158" width="219" alt="" /></p>
<h3>Pepquino Melonen</h3>
<p>Eine kleine Besonderheit ist die „Minimelone“. Sie misst nur rund 3 Zentimeter und sieht der Wassermelone sehr ähnlich. Schmecken tut sie jedoch eher wie eine Gurke, deshalb wird sie auch als dekoratives Häppchen in Salaten ähnlich wie Oliven verwendet. <br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/pepquino_melonen.jpg" height="138" width="129" alt="" /></p>
<h3>Inhaltsstoffe</h3>
<p>Die saftigen Sommerfrüchte eignen sich ideal für eine figurbewusste Ernährung. Wassermelonen bestehen zu 90 % aus Wasser und bringen gerade mal&nbsp; 37 Kilokalorien pro 100 Gramm auf die Waage. Zuckermelonen liefern mit 54 kcal etwas mehr Energie, dafür punkten sie mit einem etwas höheren Nährstoffgehalt. <br />Schon 250 g Honigmelone decken bereits drei Viertel des Bedarfs an <a href="index.php?id=vitamin_c#c103" target="_blank" >Vitamin C</a>, das vor allem für Haut und Bindegewebe wichtig ist und unsere Abwehrkräfte stärkt.<br /><br />Zudem liefern Melonen reichlich Carotinoide. <b>Beta-Carotin</b>, die Vorstufe von Vitamin A, ist zudem durch seine antioxidative Wirkung bekannt. Es schützt Zellen vor dem Angriff <a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2009/Maerz/artikel/freie-radikale-wenn-sauerstoff-stress-macht.html" target="_blank" >freier Radikale</a>. Orangefleischige Sorten enthalten generell mehr Beta-Carotin, als solche mit grün-weißlichem Fruchtfleisch.<br /><br />Die rotfleischigen Wassermelonen sind eine gute Quelle für den Pflanzenfarbstoff<b> Lycopin</b>, der auch Tomaten ihre rote Farbe verleiht. Dieser ebenfalls zu den Carotinoiden zählende Stoff wirkt als Radikalfänger und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<h3>Melonengenuss in der Küche</h3>
<p>In der Küche können die süßen, runden Früchte sehr vielfältig verwendet werden: zum Beispiel als Nachtisch, Obstsalat, Eis oder Bowle. Auch geeiste Fruchtstückchen in Fruchtsuppen sorgen für eine sommerliche Erfrischung. Beliebt sind Melonen zudem für kalte Buffets. In dekorative Stücke geschnitten und mit etwas Zitronensaft beträufelt, findet man sie oft als erfrischende Häppchen auf Käse- oder Fleischplatten. Mit einem Eisportionierer oder Löffel lassen sich aus den Melonen schöne, runde Kugeln formen, die sich in Obstsalaten oder Desserts gut machen. <br /><br />Melonen passen auch gut zu Schinken. Für den Klassiker eine Honigmelone einfach in Spalten schneiden, die Schale vom Fruchtfleisch lösen. Die Spalten mit je einer Scheibe Schinken umwickeln. <br /><br /></p>
<h3>Tipp: Melonenschalen dekorativ verwerten</h3>
<p>Servieren Sie Obstsalate oder exotische Sommercocktails in ausgehöhlten und halbierten Melonenschalen. </p>
<p class="gruenerHinweiskasten"><b>Ohren auf beim Melonenkauf</b><br />Ihr volles Aroma entfalten Wassermelonen erst im reifen Zustand. Deshalb sollte man beim Melonenkauf darauf achten, reife Früchte zu kaufen. Die Reife von <b>Wassermelonen</b> erkennt man leicht am Klang. Unreife Früchte klingen beim Anklopfen mit dem Finger metallisch hell. Überreife und mehlige Früchte dagegen klingen eher hohl. Bei <b>Zuckermelonen</b> reicht ein Blick auf die Schale. Reife Zuckermelonen geben bei leichtem Druck am Stielende etwas nach. <br /><br /><b>Tipps zur Lagerung</b><br />Wassermelonen schmecken gekühlt am besten. Trotzdem sollten Melonenliebhaber ihre Früchte nicht im Kühlschrank lagern, da das Fruchtfleisch sein typisches Aroma und seine Farbe verliert. Bei zu kalten Temperaturen wird das Fruchtfleisch dunkel und glasig, auch wertvolle Vitamine gehen verloren. Ideale Lagermöglichkeiten sind kühle Kellerräume mit Temperaturen zwischen 8-15 °C. So können Melonen 1-2 Wochen aufbewahrt werden. Angeschnittene Früchte halten sich nur 1-2 Tage. Die Schnittflächen sollten mit Frischhaltefolie vor dem Austrocknen geschützt werden. <br /><br /><b>Tipp: </b>Sie möchten wissen, welche Obst- und Gemüsesorten besser im Kühlschrank aufgehoben sind und welche kalte Temperaturen nicht so gut vertragen? Mehr dazu im Artikel <a href="index.php?id=lagerung#c9" target="_blank" >Lagerung von Obst und Gemüse</a>.&nbsp; <br /><br /><b>Achtung: </b>Die meisten Melonen verströmen das Reifegas Ethylen. Daher sollten reife Melonen besser nicht zusammen mit ethylenempfindlichen Obstsorten wie Kiwis oder Mangos zusammen gelagert werden – es sei denn, diese Früchte sollen noch nachreifen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Welches Wasser ist das Richtige für mich?</title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=304&#38;cHash=1226cc7743</link>
			<description>Wasser ist immer gleich – oder nicht? Was ist eigentlich Quellwasser und was Sprudel? Was heißt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasser ist der perfekte Durstlöscher. Doch welches Wasser? Auch bei real,- wird eine Vielzahl verschiedenster Wässer angeboten. Aber worin unterscheiden sie sich? Was bedeuten die unterschiedlichen Kategorien wie Mineralwasser, Quellwasser oder Tafelwasser? Auf den Flaschenetiketten stehen zudem Informationen über Mineralstoffe, zugesetzte oder entfernte Kohlensäure und weitere Behandlungsverfahren. Wir sagen Ihnen, was das bedeutet und wie Sie das beste Wasser für Ihren Bedarf finden.</p>
<h3>Wasser für viele Gelegenheiten</h3>
<p>Wasser ist der Quell unseres Lebens, denn unser Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser. Wir benötigen Flüssigkeit, um Nährstoffe zu lösen und zu transportieren. Auch das Regeln unserer Körpertemperatur geschieht über das Verdunsten von Wasser. Trinken wir zu wenig, sinkt unsere Leistungsfähigkeit und die Konzentration. Bei der Auswahl eines Wassers geht es jedoch nicht nur um die lebensnotwendige Versorgung mit Flüssigkeit. Auch der Geschmack spielt eine Rolle. Zudem bieten Mineralstoffe und andere Inhaltsstoffe des Wassers Vorteile für die Gesundheit.<br /><br />Mehr zu dem Thema können Sie auch in dem Beitrag „<a href="index.php?id=wasser#c350" target="_blank" >Wasser – Quell des Lebens</a>“ nachlesen. <br /><br /><b>Tipp: </b>Wieviel Wasser sollte man am Tag eigentlich trinken? Berechnen Sie hier ganz einfach Ihrer persönlichen <a href="index.php?id=272#c281" target="_blank" >Flüssigkeitsbedarf</a>! </p>
<h3>Who is who: Tafelwasser, Quellwasser, Mineralwasser</h3>
<p>Wasser, das in Flaschen abgefüllt verkauft wird, kann von unterschiedlicher Herkunft sein. Als <b>natürliche Wässer</b> dürfen nur Mineral- und Heilwässer bezeichnet werden, die aus geschützten unterirdischen Quellen kommen. Nur sie dürfen den Namen ihrer Quelle oder ihres Brunnens tragen. Auch die Bezeichnung <b>Sprudel</b> gilt nur für natürliche Wässer. Damit sind Wässer gemeint, die durch den Druck natürlicher Kohlensäure aus der Quelle sprudeln oder unter Zusatz von Kohlensäure abgefüllt werden.<br /><br /><b>Mineralwasser </b>muss direkt am Quellort abgefüllt werden und bedarf einer amtlichen Anerkennung. Es besitzt einen natürlichen Gehalt an Mineralstoffen und anderen Inhaltsstoffen, dessen wesentliche Zusammensetzung nicht verändert werden darf.<br /><br /><b>Heilwasser </b>stammt ebenso aus geschützten, unterirdischen Wasservorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Es zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Mineralstoffen und anderen Inhaltstoffen aus. Diese besitzen nachgewiesenermaßen eine vorbeugende, heilende oder lindernde Wirkung. Als mild wirkende Naturheilmittel benötigen sie eine Zulassung durch die Arzneimittelbehörde.<br /><br /><b>Quellwasser </b>wird auch aus unterirdischen Wasservorkommen gewonnen und muss am Quellort abgefüllt werden. Die Anforderungen sind jedoch geringer, sie entsprechen denen für Trinkwasser. Eine amtliche Anerkennung ist nicht erforderlich.<br /><b><br />Tafelwasser</b> ist kein natürlich gewonnenes Wasser. Es wird auf der Basis von Trinkwasser oder Mineralwasser hergestellt unter Zusatz beispielsweise von Mineralstoffen. Tafelwasser kann überall hergestellt und abgefüllt werden.<br /><b><br />Tipp:</b> Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen <a href="index.php?id=verschiedene_wassersorten#c348" target="_blank" >Wassersorten</a>!</p>
<h3>Gesundheit zum Trinken: Die Inhaltsstoffe</h3>
<p>Auch wenn Wässer mehr oder weniger gleich aussehen, unterscheiden sie sich teilweise ganz erheblich in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Dabei handelt es sich vor allem um<b> Mineralstoffe </b>wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen, sowie zahlreiche <b>Spurenelemente</b>. Wässer mit vielen Mineralstoffen können ganz erheblich zur Versorgung mit diesen wichtigen Nährstoffen beitragen. <br /><br />Aus gesundheitlicher Sicht interessant sind auch Hydrogencarbonat, Sulfat oder Kohlensäure. <b>Hydrogencarbonat </b>hilft beispielsweise bei Sodbrennen oder Übersäuerung. <b>Sulfate</b> und <b>Kohlensäure</b> wirken verdauungsfördernd.<br /><br /><b>Tipp: </b>Mehr über die einzelnen Inhaltsstoffe der Wässer und ihre Wirkungen lesen Sie im Beitrag „<a href="index.php?id=gesundheit_zum_trinken#c347" target="_blank" >Gesundheit zum Trinken</a>“.&nbsp; </p>
<h3>Die Behandlung: enteisent, entschwefelt, mit Kohlensäure</h3>
<p>Natürliche Wässer dürfen zwar im Grundsatz nicht verändert werden, doch einige unbeständige Elemente können entzogen werden.<br /><br />Gelöstes Eisen fällt bei Kontakt mit Luftsauerstoff als rotbraune Flöckchen aus. Um die unschöne Färbung zu vermeiden, kann dem Wasser Eisen entzogen werden. Dies wird auf dem Etikett als <b>enteisent </b>gekennzeichnet.<br /><br />Enthält ein Wasser viel Schwefel, so macht sich dies im Geschmack und Geruch bemerkbar. Ist das nicht erwünscht, können die Schwefelverbindungen entfernt werden und das Wasser trägt den Vermerk <b>entschwefelt</b>.<br /><br />Von Natur aus enthalten die Wässer ganz unterschiedliche Mengen an <b>Kohlensäure</b>. Während manche Menschen den prickelnden Geschmack lieben, mögen oder vertragen andere nicht so viel Kohlensäure. Deshalb dürfen die Brunnen den Kohlensäure-Gehalt nach Bedarf verändern. <b>Natürliches kohlensäurehaltiges Wasser </b>wird mit dem natürlichen Gehalt an eigener Kohlensäure abgefüllt. <b>Mit eigener Quellkohlensäure versetzt </b>heißt, dass zusätzlich Kohlensäure aus derselben Quelle hinzugefügt wurde. Steht auf dem Etikett dagegen <b>mit Kohlensäure versetzt</b>, stammt die zugesetzte Kohlensäure aus anderen Quellen.<br /><b><br />Welches Wasser für wen?</b><br />Bei der Auswahl eines Wassers kommt es vor allem auf die persönlichen Kriterien an. Wer ein möglichst neutrales Wasser wünscht, das sich gut mit Wein oder Saft mischen lässt, wählt eher ein Wasser mit geringer Mineralisierung. Wer dagegen seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte hoch mineralisierte Wässer mit den entsprechenden Inhaltsstoffen aussuchen. <br /><br />Als <b>geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung</b> werden Wässer angeboten, die besonders strenge Kriterien erfüllen. Da Säuglinge ganz empfindlich auf Nitrat bzw. Nitrit reagieren, ist hier ein Grenzwert von maximal 10 mg Nitrat und 0,02 mg Nitrit pro Liter festgelegt. Auch die Mengen von Natrium, Fluorid, Arsen, Mangan und Radium sind stärker begrenzt.<br /><br />Welches Wasser man wählt, hängt auch vom persönlichen Geschmack, den eigenen Anforderungen und dem Geldbeutel ab. Real,- bietet mit einer großen Sortenvielfalt Wässer für jeden Bedarf. <br /><br />Mehr zur Sortenvielfalt bei real,- erfahren Sie in dem Beitrag „<a href="index.php?id=sortenvielfalt_bei_real#c346" target="_blank" >Sortenvielfalt bei real,-</a> “. </p>
<p class="gruenerHinweiskasten"><b>Heiße Tipps:</b><br />Wie viel sollte man trinken und worauf muss man bei Hitze achten? Das erfahren Sie in unserem Beitrag „<a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2009/Juli/artikel/heisses-thema-trinken-im-sommer.html" target="_blank" >Trinken im Sommer</a>“.&nbsp; <br /><b><br />Wie schaffe ich es, genug zu trinken?</b><br />Wir verraten Ihnen einige Tipps und Tricks, wie Sie sich selbst überlisten und Ihre „<a href="index.php?id=tipps_und_tricks#c349" target="_blank" >Flüssigkeitszufuhr erhöhen</a>“.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lebensmittel im Kühlschrank – Was kommt wohin? </title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=302&#38;cHash=d5ad495e63</link>
			<description>Nach dem Großeinkauf wandert oft alles wahllos in den Kühlschrank. Die Folge: Viele Lebensmittel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade im Sommer sind Kühlschränke ein Segen. Nicht nur wegen den erfrischend kühlen Getränken und den eisigen Schleckereien: Kühlschränke machen es möglich, dass unsere Lebensmittel in der Hitze nicht bereits innerhalb kürzester Zeit verderben. Doch nicht alle Plätze im Kühlschrank sind gleich kalt. Deshalb lohnt es sich, darauf zu achten, welche Speisen wo am besten aufgehoben sind. Während manche Lebensmittel es am liebsten knackig kalt mögen, leiden andere unter zu tiefen Temperaturen. Lesen Sie hier viele Tipps und Tricks, wie Sie ihre Lebensmittel optimal aufbewahren und möglichst lange frisch halten.</p>
<h3>Kälte hemmt Bakterien und Enzyme</h3>
<p>Die Lagerung im Kühlschrank hat einen entscheidenden Vorteil: Sie verringert den chemischen und enzymatischen Abbau in Lebensmitteln und hemmt Mikroorganismen. Viele Mikroorganismen, die den Verderb von Lebensmitteln verursachen, fühlen sich bei Kälte nicht wohl. Sie vermehren sich am schnellsten bei Temperaturen zwischen 20 und 40 °C, im Kühlschrank dagegen wird ihr Wachstum gehemmt. Dennoch wachsen Bakterien, Hefen und Schimmelpilze auch dort langsam weiter und lassen Speisen mit der Zeit schlecht werden. <br /><br /><b>Tipp: </b>Mehr Infos zum Verderb von Lebensmitteln finden Sie in unseren Beiträgen: „<a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2009/Juni/artikel/warum-werden-lebensmittel-schlecht-verderb-von-lebensmitteln-woran-liegts.html" target="_blank" >Warum werden Lebensmittel schlecht?</a>“ und „<a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2010/Mai/artikel/wie-lange-sind-lebensmittel-haltbar.html" target="_blank" >Wie lange sind Lebensmittel haltbar?</a>“.&nbsp; </p>
<h3>Der Kühlschrank und seine Temperaturzonen</h3>
<p>Die meisten Kühlschränke haben verschiedene Temperaturzonen.&nbsp; Da kalte Luft nach unten sinkt, ist es unten kälter als oben. Die kälteste Zone befindet sich in der Nähe des Verdampfers. Bei Geräten mit Rückwand-Verdampfer ist dies an der Rückwand und auf der untersten Ablage. Bei Kühlschränken mit spezieller 0 °C-Zone bietet diese den kältesten Platz. Am wärmsten ist es in den Türfächern und im Obst- und Gemüsefach. Das Obst- und Gemüsefach liegt zwar ganz unten, doch die darüber liegende Glasplatte schirmt die Kälte ab. Wer beim Einräumen des Kühlschranks die unterschiedlichen Temperaturzonen berücksichtigt, kann die Haltbarkeit der Lebensmittel deutlich erhöhen.</p>
<h3>Unterer Bereich: </h3>
<p>Auf der Glasplatte über dem Gemüsefach herrscht mit 2 bis 6 °C die niedrigste Temperatur. Hier werden leicht verderbliche Lebensmittel wie frischer Fisch, Fleisch und Wurst am besten gelagert.<b> Vorsicht: </b>Rohe Lebensmittel sollten unbedingt getrennt von bereits zubereiteten Lebensmitteln stehen, damit keine Keime übertragen werden. </p>
<h3>Mittlerer &amp; oberer Bereich: </h3>
<p>Die mittleren Fächer sind ideal für Milchprodukte, wie Joghurt, Quark, Sahne und Co. Auf den oberen Fächern bleibt Käse lange frisch und schimmelt nicht. Angebrochene Lebensmittel oder Reste zubereiteter Speisen sind hier ebenso gut aufgehoben. </p>
<h3>Kühlschranktür: </h3>
<p>In der Kühlschranktür finden sich mit 10 bis 14 °C die höchsten Temperaturen. Eier und Butter gehören in die dafür vorgesehen Fächer der Tür. Auch für Getränke, Marmeladen, Saucen und Tuben sind die Türfächer ideal. Sie benötigen keine so starke Kühlung und können dort gut aufrecht gelagert werden. </p>
<h3>Obst- und Gemüsefach:</h3>
<p>In den Schubfächern für Obst und Gemüse beträgt die Temperatur etwa 8 °C. Durch die abgeschlossenen Fächer lagert Obst, Gemüse und Salat hier in etwas feuchterem Klima und trocknet nicht so leicht aus.<b> Aber Vorsicht:</b> Nicht alle Obst- und Gemüsesorten vertragen die Kälte. Lesen Sie hier, welche <a href="index.php?id=lagerung#c9" target="_blank" >Obst- und Gemüsesorten</a> kälteempfindlich sind.</p>
<h3>Null-Grad-Zone:</h3>
<p>Die optimale Lagertemperatur liegt für die meisten Lebensmittel nahe dem Gefrierpunkt. Das heißt, sie halten sich bei etwa 0 °C am längsten frisch. Viele moderne Mehrzonenkühlgeräte verfügen deshalb über Null-Grad-Zonen mit unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit. In trockenen Null-Grad-Fächern sind empfindliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Wurst, aber auch Milchprodukte gut aufgehoben. Für frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Salat und Kräuter sind feuchte Null-Grad-Fächer der ideale Aufbewahrungsort.<br /><br />Die <b>Mehrzonenkühlgeräte</b> bieten neben den Null-Grad-Fächern eine Kühlzone zwischen 5 und 8 °C und eine so genannte Kellerzone, die zwischen 8 und 14 °C warm ist. Die <b>Kühlzone</b> entspricht dem klassischen Kühlschrank und eignet sich für Milchprodukte, Eier, Margarine, gegarte Speisen und eine Vielzahl anderer Lebensmittel. In der Kellerzone kann man beispielsweise einige Käse, Butter, Getränke und manche Weine lagern. Auch für kälteempfindliche Obst- und Gemüsesorten ist dies ein guter Platz. <br /><br />Auf dem Markt gibt es auch moderne <b>No-Frost-Geräte</b>, in denen die Temperatur überall nahezu gleich ist, da die kühle Luft mittels Ventilator gleichmäßig im Innenraum verteilt wird. Hier erfolgt die Unterbringung der Lebensmittel nicht nach der Temperatur, sondern vorwiegend nach praktischen Kriterien.</p>
<h3>Gut verpackt bleibt länger frisch</h3>
<p>Neben dem richtigen Platz im Kühlschrank spielt auch die Verpackung eine entscheidende Rolle für die Haltbarkeit. Das Verpacken verhindert, dass Keime und Gerüche im Kühlschrank von einem Lebensmittel zum nächsten übertragen werden. Zudem schützt eine gute Verpackung vor Austrocknung. <b>Aber Vorsicht: </b>Feuchtigkeit in der Verpackung bildet einen perfekten Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze.<br /><br />Schüsseln mit zubereiteten Speisen sollten grundsätzlich mit einem Teller oder einer Folie abgedeckt werden. Gut schließende Kunststoffdosen eignen sich prima zur Lagerung vieler Lebensmittel. Ebenso können Lebensmittel in Kunststoffbeutel verpackt oder in Alu- oder Frischhaltefolie eingeschlagen werden. Oft empfiehlt es sich auch, die Originalverpackungen der Lebensmittel zu verwenden. Obst und Gemüse sind in gelochten Folienbeuteln am besten aufgehoben. Spargel oder Kräuter kann man beispielsweise in ein feuchtes Tuch einschlagen.</p>
<h3>Was gehört nicht in den Kühlschrank?</h3>
<p>Bananen werden im Kühlschrank braun und matschig. Zitrusfrüchte büßen ihr Aroma ein. Auch die meisten <a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2010/Maerz/artikel/tropenfruechte-exoten-zum-anbeissen.html" target="_blank" >exotischen Früchte</a> mögen Kühlschranktemperaturen nicht. Empfindlich gegenüber Kälte sind zudem stark wasserhaltige Gemüsesorten wie beispielsweise Gurken, Tomaten und Paprika. Kartoffeln gehören ebenso wenig in den Kühlschrank wie Brot. Im Kühlschrank wird die verkleisterte Stärke unlöslich und sorgt dafür, dass Brot schnell altbacken schmeckt.</p>
<p class="gruenerHinweiskasten"><b>Was Sie sonst noch rund um das Thema Kühlschrank beachten sollten…</b><br /><br />- Übervolle Kühlschränke verhindern die optimale Luftzirkulation. Dadurch werden die gewünschten Temperaturen nicht überall erreicht.<br /><br />-&nbsp; Für 2 Personen reicht ein Kühlschrank mit einem Fassungsvermögen von 120-140 l. Für jede weitere Person sollten 60 l zusätzlich eingeplant werden.<br /><br />-&nbsp; Alle Lebensmittel sollten im Kühlschrank gut verpackt lagern, um Austrocknung oder Geruchsübertragung zu vermeiden.<br /><br />- Heiße Speisen am besten zuerst im Wasserbad schnell abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen.<br /><br />- Der Innenraum des Kühlschranks sollte regelmäßig gründlich gereinigt werden. <br /><br />- Sofern keine Abtau-Automatik vorhanden ist, muss regelmäßig abgetaut werden. Das spart Energie und garantiert, dass die gewünschten Temperaturen erreicht werden.<br /><br />- Räumen Sie ältere Lebensmittel nach vorne, um zu vermeiden, dass Lebensmittel vergessen werden und verschimmeln.</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 12:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das neue EU Bio-Siegel</title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=300&#38;cHash=100b5097ef</link>
			<description>Ab dem 1. Juli werden Bio-Produkte mit dem neuen EU Bio-Siegel gekennzeichnet. Doch wie sieht das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo Bio draufsteht, soll auch Bio drin sein. Um das zu gewährleisten, prangen auf Lebensmitteln verschiedene Bio-Zeichen. Anbauverbände wie Demeter oder Bioland vergeben eigene Zeichen, für die jeweils spezielle Kriterien gelten. Zudem wurde 2001 ein <b>deutsches Bio-Siegel</b> eingeführt. Das sechseckige grüne Logo dürfen alle Produkte tragen, die den Kriterien der EG-Öko-Verordnung entsprechen. <br /><br /><img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/Biosiegel.jpg" height="97" width="109" alt="" /> <br /><br />Weniger bekannt ist das <b>freiwillige europäische Siegel</b> ein rundes blau-grünes Logo. <br /><br />&nbsp;<img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/EUSiegel.jpg" height="98" width="98" alt="" /><br /><br />Dieses wird nun ersetzt durch ein neues Zeichen, das überall in Europa Pflicht ist. Damit das neue Bio-Siegel kein Buch mit sieben Siegeln bleibt, beantworten wir Ihnen hier die sieben wichtigsten Fragen zur neuen Kennzeichnung:</p>
<h3>1. Wie sieht das neue EU Bio-Siegel aus?</h3>
<p>Das neue EU Bio-Siegel stellt ein Blatt auf grünem Grund dar. Es ist aus weißen Sternen gebildet, den Zeichen der europäischen Union. Dieses Logo ist der Sieger eines Design-Wettbewerbs, bei dem auch die europäischen Bürger abstimmen durften. <br /><br />&nbsp;<img src="fileadmin/gesundheitsportal/images/container/GLOBAL/bio_siegel.jpg" height="116" width="178" alt="" /><br /><br />Das neue Logo muss farbig in einer Größe von mindestens 9 x 13,5 mm2 auf der Verpackung angebracht sein. Nur in Ausnahmefällen darf es in Schwarz-weiß oder in kleinerem Format verwendet werden.</p>
<h3>2. Welche Produkte müssen das Logo tragen?</h3>
<p>Alle abgepackten Lebensmittel, die in der EU ökologisch produziert werden, sind mit dem neuen Logo zu kennzeichnen. Nicht verpackte Ware oder importierte Produkte können das Logo auf freiwilliger Basis tragen.<br /><br />Nicht verwendet werden darf das Bio-Siegel für Produkte aus Umstellungsbetrieben in den ersten zwei Jahren während der Umstellung von konventioneller auf ökologische Produktion.</p>
<h3>3. Welche Kriterien erfüllen Produkte mit dem EU Bio-Siegel?</h3>
<p>Das neue EU Bio-Siegel wird nach den gleichen Kriterien vergeben, wie das alte blau-grüne EU-Siegel und das grüne deutsche Bio-Logo. Grundlage sind die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung.<br /><b><br />Das Bio-Siegel garantiert, dass…</b></p><ul><li>mindestens 95 % der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus ökologischer Produktion stammen.</li></ul><p>Die<b> ökologische Produktion </b>erfolgt nach folgenden Kriterien:</p><ul><li>Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel</li><li>Verzicht auf leicht lösliche mineralische Dünger</li><li>keine gentechnisch veränderten Organismen</li><li>keine Bestrahlung der Lebensmittel</li><li>abwechslungsreiche Fruchtfolgen</li><li>flächengebundene, artgerechte Tierhaltung</li><li>Fütterung mit ökologisch produzierten Futtermitteln</li><li>keine Verwendung von Antibiotika und Leistungsförderern</li></ul><h3>4. Ab wann gilt das neue Siegel?</h3>
<p>Zum 1. Juli 2010 wird das neue Siegel in allen Mitgliedsstaaten der EU Pflicht. Das heißt, alle in den EU-Staaten hergestellten Lebensmittel, die mit dem Merkmal „öko“ oder „bio“ werben wollen, müssen das neue Siegel tragen – sofern sie die entsprechenden Kriterien erfüllen.<br /><br />Um den Lebensmittelbetrieben die Umstellung zu erleichtern, dürfen Lagervorräte, die vor dem 1. Juli 2010 produziert wurden, aufgebraucht werden. Auch Etiketten und alte Verpackungen, die vor dem 30. Juni 2010 noch ohne das neue Logo gedruckt wurden, dürfen bis Juli 2012 verwendet werden.</p>
<h3>5. Was passiert mit den anderen Logos?</h3>
<p>Das alte EU Bio-Siegel wird durch das neue Siegel ersetzt. Nationale Zeichen, wie das sechseckige deutsche Logo, dürfen weiter genutzt werden, ebenso die Zeichen der Anbauverbände. Sie müssen jedoch zusätzlich zum neuen EU-Siegel auf der Packung stehen.</p>
<h3>6. Was bedeutet die Code-Nummer?</h3>
<p>Neben dem EU Bio-Siegel ist auch eine Code-Nummer vorgeschrieben. Sie zeigt, welche Kontrollstelle für die Kontrolle des Betriebes zuständig ist, der als letztes das Produkt erzeugt oder aufbereitet hat.<br /><br />Die Code-Nummer DE–ÖKO–001 bedeutet beispielsweise, dass das Produkt in Deutschland von der Kontrollstelle Nummer 001 überprüft wurde.</p>
<h3>7. Wie wird die Herkunft gekennzeichnet?</h3>
<p>Neben dem Siegel befindet sich auch die <b>Herkunftsangabe</b>. Hier ist anzugeben, ob das Produkt aus EU-Landwirtschaft oder Nicht-EU-Landwirtschaft stammt. Kommen alle Zutaten aus demselben Land, kann auch das Land genannt werden. Handelt es sich um einen Mix verschiedener Herkunft, steht dort „EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft“. <br /><br /><b>Übrigens: </b>In unseren Märkten bieten wir mit den real,- Bio Produkten zertifizierte Bio-Produkte zu dauerhaft günstigen Preisen an! Überzeugen Sie sich selbst von der großen Auswahl bei Ihrem nächsten Einkauf. Hier finden Sie eine Auflistung des <a href="http://www.real.de/unsere-marken/real-bio/real-bio-sortiment/getraenke.html?bkz=0" target="_blank" >real,- Bio-Sortimentes</a> von Ihrem real,- Markt in der Nähe! Einfach den Markt auswählen und fündig werden! </p>
<p class="gruenerHinweiskasten">Sie möchten noch mehr zu dem Thema ökologische Erzeugung von Lebensmitteln erfahren? Dann schauen Sie mal unter <a href="http://www.real.de/bio" target="_blank" >www.real.de</a>, was ein echter Bio-Bauer von seiner Arbeit zu berichten hat. Dort finden Sie viele informative Filme zu verschiedenen Bio-Themen.&nbsp; <br /><br />Auch finden Sie auf der real,- Seite noch viele weitere interessante Informationen über <a href="http://www.real.de/unsere-marken/real-bio/bio-bei-real/bio-brot-bei-real.html?bkz=0" target="_blank" >Bio-Brot</a>, <a href="http://www.real.de/unsere-marken/real-bio/bio-bei-real/bio-fisch-bei-real.html?bkz=0" target="_blank" >Bio-Fisch</a> und <a href="http://www.real.de/unsere-marken/real-bio/bio-bei-real/bio-weine-bei-real.html?bkz=0" target="_blank" >Bio-Weine</a> bei real,-! Wir freuen uns auf Ihren Einkauf!</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bier – gesund oder ungesund?</title>
			<link>http://www.bewusst-einkaufen-gesund-leben.de/index.php?id=475&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=298&#38;cHash=06781521ce</link>
			<description>Oft heißt es: Bier macht dick und ist ungesund! Stimmt das? Lesen Sie hier mehr über Bierbäuche,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum einem Getränk werden so viele positive und negative Eigenschaften zugesprochen wie dem Bier. Zahlreiche Studien belegen gesundheitsfördernde Wirkungen des Nationalgetränkes. So sollen durch moderaten Biergenuss der Cholesterinspiegel, das Herz-Kreislaufsystem und die Hormonbildung günstig beeinflusst werden. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass Bier Alkohol enthält. Übermäßiger Bierkonsum kann deshalb schädlich sein und abhängig machen. Aber ist von dem Feierabendbierchen abzuraten? Oder kann es gar dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen? Und was versteht man unter einem moderaten Bierkonsum? </p>
<h3>Gesunde Wirkungen des Bieres</h3>
<p>„Wer maßvoll Bier trinkt, tut Gutes für seine Arterien und damit für sein Herz und kann so der Gefahr eines Herzinfarktes vorbeugen. Bier hat viele weitere positive Eigenschaften: Es ist gut für die Verdauungsorgane, für starke Knochen, für Haut und Haar. Bier ist ein Jahrhunderte altes gesundes Nahrungsmittel“, behauptet Prof. Dr. Hans Hoffmeister von der Freien Universität Berlin. Tatsächlich gibt es einige wissenschaftliche Hinweise auf positive Effekte für den Körper.<br /><br />Viele Studien zeigen günstige Wirkungen der im Hopfen enthaltenen <b>Flavonoide</b>. Flavonoide gehören zu der Gruppe der <a href="index.php?id=sekundaere_pflanzenstoffe#c210" target="_blank" >Polyphenole</a>. Sie sind starke <a href="de/ernaehrungsinfos/ernaehrungs-abc/kleines-ernaehrungslexikon/a.html#c154" target="_blank" >Antioxidantien</a>, die <a href="de/ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2009/Maerz/artikel/freie-radikale-wenn-sauerstoff-stress-macht.html" target="_blank" >freie Radikale</a> im Körper abfangen. Dadurch schützen sie unsere Zellen und sollen sogar Krebs vorbeugen. Bier enthält zudem weitere Antioxidantien, die vor allem das Risiko von Herzinfarkten reduzieren sollen. <br /><br />Darüber hinaus sind im Bier verschiedene <a href="index.php?id=vitamin-lexikon#c98" target="_blank" >Vitamine</a>, <a href="index.php?id=mineralstoffe#c209" target="_blank" >Mineralstoffe</a>, Spurenelemente und Aminosäuren enthalten. Besonders reich ist Bier an B-Vitaminen. <a href="index.php?id=vitamin_b12#c107" target="_blank" >Vitamin B<sub>12</sub></a> ist besonders für Vegetarier und Veganer wichtig, da es fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt. <br /><br />Vitamingehalt von einem Liter Vollbier:</p><table height="227" width="391" class="contenttable"><thead><tr><th scope="col" align="left" valign="top">Vitamin</p></th><th scope="col" align="right" valign="top">Menge in mg</p></th><th scope="col" align="right" valign="top">Empfohlener<br /> Tagesbedarf in mg<br /> gemäß der DGE</p></th></tr></thead><tbody><tr><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td>B1 (Thiamin)</p></td><td align="right"> 0,03 - 0,04</p></td><td align="right">1,0 - 1,4</p></td></tr><tr><td>B2 (Riboflavin)</p></td><td align="right">0,3 - 0,4</p></td><td align="right">1,2 -1,6</p></td></tr><tr><td>B6 (Pyridoxin) </p></td><td align="right">0,4 - 0,9</p></td><td align="right">1,2 - 1,9</p></td></tr><tr><td>H (Biotin)</p></td><td align="right">0,005</p></td><td align="right">0,00 - 0,006</p></td></tr><tr><td>Nikotinsäure (Niacin)</p></td><td align="right">6 - 9</p></td><td align="right">13 - 18</p></td></tr><tr><td>Folsäure</p></td><td align="right">0,04 - 0,8 </p></td><td align="right">0,4 - 0,6</p></td></tr><tr><td>Pantothensäure</p></td><td align="right">0,9 - 1,5</p></td><td align="right">6</p></td></tr></tbody></table><p><br />Quelle: Wikipedia<br />Im Bier stecken zudem über 30 <a href="index.php?id=m#c144" target="_blank" >Mineralstoffe</a> und Spurenelemente, die hauptsächlich aus dem Malz stammen. Ein Liter Bier beispielsweise deckt den Tagesbedarf an Magnesium bereits zu 30 %. Magnesium sorgt für optimales Funktionieren der Muskeln und unterstützt die Weiterleitung von Nervenreizen. Das im Bier enthaltene Silizium soll sich zudem günstig auf die Knochendichte auswirken. <br /><br />Auch essentielle <a href="index.php?id=eiweiss#c34" target="_blank" >Aminosäuren</a> sind im Bier zu finden, wenn auch nur in geringen Mengen. </p>
<h3>Bier als gesundes Sportgetränk?</h3>
<p>Sportler können nach anstrengenden Wettkämpfen durchaus ein Bier genießen. Jedoch sollte es in diesem Fall ein alkoholfreies Bier sein. Bier ist ein isotonisches Getränk, das heißt, dass die Konzentration der gelösten Teilchen, der in unserem Körper ähnelt. So kann die Flüssigkeit gut aufgenommen werden und sorgt schnell für einen Ausgleich des Wasserhaushalts. Alkoholfreies Bier hat den Vorteil, dass es nicht zu Kopf steigt. Zudem liefert es weit weniger Kalorien als vergleichbare zuckerhaltige isotonische Getränke.<br /><br /><b>Aber Vorsicht: </b>Die hier beschriebenen positiven Auswirkungen von Bier können sich nur entfalten, wenn die empfohlene Menge nicht überschritten wird. Ein Mehrkonsum kehrt sie ins Gegenteil um. Maßhalten ist also wichtig!</p>
<h3>Die Legende vom Bierbauch</h3>
<p>Im Vergleich zu anderen alkoholhaltigen oder zuckerreichen Getränken ist Bier sogar relativ kalorienarm. Während 200 ml Bier 76 kcal enthalten, liefert die gleiche Menge Apfelsaft schon 96 kcal. Problematisch wird es erst, wenn Bier in größeren Mengen getrunken wird. Unbestritten ist auch, dass Alkohol häufig den Appetit anregt. Und dieser wird gerne mit fettreichen Snacks wie Erdnüssen oder Chips gestillt. Der so genannte Bierbauch wächst also letztlich durch übermäßigen Genuss flüssiger und fester Nahrung. Dass Kalorien aus Bier sich vorwiegend am Bauch bemerkbar machen, ist dagegen eine Legende. Wo wir Speck ansetzen, hängt nicht von der Wahl des Getränks, sondern von unseren Genen und der gesamten Ernährung ab.</p>
<h3>Moderater Bierkonsum</h3>
<p>„Ein Bier ist besser als keines, zwei Bier sind besser als eins, aber vier Bier sind nicht doppelt so gut wie zwei Bier“, so Professor Anton Piendl vom Lehrstuhl für Brauerei-Technologie der TU Weihenstephan. Sicher ist: Alkohol im Übermaß ist Gift für den Körper. Laut Weltkrebsreport gelten alkoholische Getränke als ein wesentlicher Risikofaktor für Krebs. Deshalb ist Maßhalten angesagt. <br /><br />Der <b>deutsche Brauerbund</b> empfiehlt einen moderaten Konsum. Das bedeutet für Männer nicht mehr als einen Liter Bier pro Tag, was etwa 40 g Alkohol entspricht. Frauen sollten dagegen nicht mehr als 0,5 Liter Bier trinken, denn Frauen reagieren sensibler auf Alkohol und bauen ihn langsamer ab. <br /><br />Die Empfehlungen der <b>Deutschen Gesellschaft für Ernährung</b> (DGE) liegen jedoch deutlich niedriger. Laut DGE ist für Männer eine Zufuhr von 20 g Alkohol pro Tag gesundheitlich vertretbar. Das entspricht einem halben Liter Bier. Frauen wird empfohlen, nicht mehr als 10 g Alkohol pro Tag zu sich zunehmen, also nicht mehr als ein Glas Bier von 250 ml. Zudem rät die DGE, auch alkoholfreie Tage einzulegen.</p>
<h3>Fazit: </h3>
<p>Obwohl Bier auch einige Vitamine und Mineralstoffe sowie gesundheitsfördernde Wirkstoffe liefert, ist und bleibt Bier ein Genussmittel. Zu viel Alkohol kann abhängig machen und schadet eindeutig der Gesundheit. Zudem kann übermäßiger Konsum Übergewicht verursachen, was wiederum die Gesundheit beeinträchtigt. Hin und wieder ein Bierchen zu trinken, gehört für viele Menschen zur Lebensqualität. Man sollte es jedoch in Maßen genießen im Rahmen einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. <br /><br /><b>Tipp:</b> Noch mehr zum Thema Bier finden Sie in den Beiträgen „<a href="ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2010/Juni/artikel/das-kleine-bierlexikon-spannende-sortenvielfalt.html" target="_blank" >Das kleine Bierlexikon: spannende Sortenvielfalt</a>“ und „<a href="ernaehrung-im-alltag/inhalt/archiv/2010/Juni/artikel/bier-die-kunst-des-brauens.html" target="_blank" >Bier – die Kunst des Brauens</a>“.&nbsp; &nbsp;</p>
<p class="gruenerHinweiskasten"><b>Wichtige Regeln für den Bierkonsum:</b><br /><br />- Trinken Sie nicht mehr als einen Liter Bier pro Tag. Frauen sollten sich mit maximal einem halben Liter begnügen.<br /><br />- Verzichten Sie auf Alkohol in der Schwangerschaft und in der Stillzeit.<br /><br />- Trinken Sie keinen Alkohol bei Depressionen.<br /><br />- Nicht auf nüchternen Magen trinken.<br /><br />- Nicht bei Krankheit oder während der Einnahme von Medikamente trinken.<br /><br />- Kein Alkohol am Steuer.</p>]]></content:encoded>
			<category>Ernährung im Alltag</category>
			<category>Teaser Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 15:39:00 +0200</pubDate>
			
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